Dialog - Auszeit Auszeit

08.10.2019 - 31.10.2019 @ (20 Ansichten)

Gestern habe ich meinen Arbeitsvertrag bei EnBW unterschrieben - dort fange ich am 01.11. in HR an. Die restlichen drei Wochen bis dahin reise ich durch Vietnam und Kambodscha.

Fahrt zum Flughafen

Fast 2 Stunden durch die aussichtslos verstopft scheinenden Straßen im Feierabendverkehr.

15. und letzter Teil: Phnom Penh

30.10.2019 @

Mit dem Bus geht es zurück von Siem Reap nach Phnom Penh - das geht etwa sechs Stunden; und auch hier gibt es eine Pause zum Mittagessen. Am frühen Abend laufe ich zur Statue des Königs Norodom Sihanouk und durch den Wat Botum Park, hell erleuchtet und voll mit Menschen, wie neulich der Riverside Park. Da mein Flieger zurück erst abends geht, nutze ich den letzten Tag noch für eine Besichtigung des Tuol Sleng-Museums, der Killing Fields und des "Russian Market". Nach einer Stärkung erlebe ich den wahnsinnigen Feierabendverkehr auf dem Rücksitz des Tuk-Tuks, was mich zum Flughafen bringt.

Was ich gelernt habe: Viel über das Terror-Regime der Roten Khmer Ende der 70er Jahre. Der Besuch des Genozid-Museums ist bedrückend, was damals in der nur vier Jahren dauernden Terror-Herrschaft passiert ist, nahezu unvorstellbar - siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Khmer. Gut, dass das heute so aufgearbeitet wird!

Was ich wieder machen würde: In ein Streetfood-Restaurant gehen - so machen das auch die Locals; so taucht man am Besten (und am Leckersten) in die Esskultur dieses Landes ein! Welches der tausenden gut ist? Ich habe einfach den Tuk-Tuk-Fahrer gefragt, wo er gerne hingeht 😉

Teil 14: Angkor Wat

Den ersten Tag starte ich in Angkor Wat, dem wohl berühmtesten aller Tempel hier. Danach geht es weiter zu Bayon (der Tempel der tausend Gesichter) und durch Angkor Thom; dann weiter zum nie fertiggestellten Ta Keo und zum von Bäumen überwachsenen Ta Prohm (den man aus dem Film "Tomb Raider" kennt). Am zweiten Tag stehen Preah Khan (in dem man sich in den vielen Gängen verlaufen kann!), Preah Neak Poan (zu dem man auf einem Steg über einen See läuft), Ta Som, Pre Rup und das Kloster Banteay Kdei auf dem Programm - alle nicht ganz so überlaufen wie die vom ersten Tag.

Was ich gelernt habe: Nachmittags zu Angkor Wat zurückzukehren; um dann nochmal ohne Anstehen auf die dritte Ebene zu kommen, von der aus man eine tolle Aussicht hat. Morgens muss man hier über eine Stunde anstehen!

Was ich wieder machen würde: Mir für diese weit verstreuten Tempelanlagen mindestens zwei Tage Zeit nehmen (danke für den Tipp Yvonne!); und auch definitiv wieder ein Tuk-Tuk buchen: Der Fahrtwind zwischen den einzelnen Stationen verpasst einem die nötige Abkühlung!

Teil 13: Per Boot nach Siem Reap

27.10.2019 @

Morgens um 07:00 geht es mit dem kleinen Boot etwas außerhalb der Stadt los. Alle Sitze sind restlos ausgebucht, ein Mix aus Locals und Touristen. Die Fahrt führt uns den im Zickzack durch die Landschaft kurvenden Fluss Sangker hinab. An einem der kleinen Fischerdörfer, deren Häuser teils auf Stelzen stehend, teils verankert schwimmend gebaut sind, machen wir nach dreieinhalb Stunden Halt, um etwas zu essen. Das Boot fährt durch Schneisen in den ausgedehnten Mangrovenwäldern, die so eng sind, dass die Äste an der Seite entlangschleifen, bis der Tonlé Sap See, und eine halbe Stunde später ein Vorort von Siem Reap erreicht ist.

Was ich gelernt habe: Wie schnell die länglichen Boote der am Fluss lebenden Leute sind. Ihre Schiffsschraube ragt weit übers Heck hinaus in einem flachen Winkel ins Wasser. Damit (und mit lautem Geknatter) schaffen sie knapp 40 km/h.

Was ich wieder machen würde: Mit dem Boot fahren. Die Landschaft aus dieser einmaligen Perspektive zu entdecken geht auf keine andere Art und Weise!

Teil 12: Battambang

Ein Tuk-Tuk bringt mich zu den Sehenswürdigkeiten des Orts - angefangen beim "Bamboo Train". Diese "Norries" genannten, improvisierten Gefährte dienen heutzutage vor allem Touristen; waren aber noch bis vor kurzem sozusagen öffentlicher Personen- und Güternahverkehr - siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Norry. Weiter geht es vorbei an einer abenteuerlichen Hängebrücke zum Wat Ek Phnom und weiter über sandige und mit Schlaglöchern übersähte Straßen zu einem Tempel auf einem schweißtreibend zu erklimmenden Berg. Mit Einbruch der Dunkelheit kann man dann noch beobachten, wie hunderttausende Fledermäuse in einem scheinbar nicht endend wollenden Schwarm ihre Höhle verlassen.

Was ich gelernt habe: Dass Müll (vor allem der aus Plastik) eins der großen Probleme Kambodschas ist. Teils liegt dieser einfach auf brachliegenden Grundstücken herum, am Rand von Parkplätzen, Straßengräben, oder schwimmt in den Flüssen; teils wird er (beißenden schwarzen Rauch entwickelnd) vor der Haustür verbrannt. Außerhalb der Stadt und mit der wunderbaren Landschaft außenherum ist das besonders augenscheinlich.

Was ich wieder machen würde: Ein Hotel mit Swimmingpool buchen😉 Nach einem langen Tag draußen an der Sonne tut es gut, ins kühle Nass einzutauchen.

Norries in action

Wie diese eigenartigen Schienengefahrzeuge bewegt werden.

Teil 11: Mit dem Zug durch Kambodscha

Am Vortag hatte ich bereits das Ticket gekauft; ich stehe früh auf, damit ich um 07:00, eine halbe Stunde vor Abfahrt, am Bahnhof bin. Pünktlich rattert der vollbesetzte Zug los und schaukelt langsam vorbei an einfachen Häusern, Garküchen, Kleinmärkten. Als wir die Stadt hinter uns gelassen haben, beschleunigt der Zug etwas - auf 50 km/h. Vor uns breiten sich grüne Reisfelder in alle Richtungen aus, unterbrochen von Palmen, Mangoplantagen und gelegentlich kleinen Dörfern. Um 12:30 hält der Zug für eine halbstündige Mittagspause an; draußen stehen Leute und verkaufen gegrilltes Fleisch, Obst, Süßigkeiten. Nach acht Stunden ist das 250 Kilometer entfernte Battambang erreicht.

Was ich gelernt habe: Wie noch harte Mango mit Chili schmecken; gut nämlich. Die Mango sind dann eher hellgelb, noch leicht grünlich; haben die Konsistenz einer Karotte; und sind noch nicht so süß. Eine gute Mischung!

Was ich wieder machen würde: Wie immer auf langen Bahnfahrten - mit Leuten ins Gespräch kommen! Neben mir saß ein Medizinstudent aus Phnom Penh, der mir viel über Land und Leute erzählt hat. Sehr aufschlussreich!

Teil 10: Phnom Penh

24.10.2019 @

Morgens geht es zum Flughafen von Ho Chi Minh City, von wo aus mich ein knapp einstündiger Flug in die kambodschanische Hauptstadt bringt. Am späten Nachmittag mache ich mich auf und spaziere den Riverside Park immer am Fluss entlang bis zur Mündung dessen in den Mekong. Am nächsten Tag laufe ich bei über 30°C und Sonnenschein durch die Stadt, erkunde den der Stadt namengebenden Wat Phnom, trödle über den Markt, mache eine Tuk-Tuk-Tour an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei, laufe über das Gelände des Königspalastes; und beende den Tag mit einem grandiosen Blick über das Neonleuchten der Stadt in der Roof-Top-Bar meines Hotels.

Was ich gelernt habe: Hier wird mit zwei Währungen hantiert: Mit kambodschanischen Riel, aber vor allem mit US-Dollar - viele Preise sind in letzterem ausgeschrieben, und werden dann zum Tageskurs umgerechnet; und am Bankautomaten bekommt man Dollar ausgezahlt. Siehe auch https://www.andersreisen.net/geld-in-kambodscha-ein-land-zwei-wahrungen/

Was ich wieder machen würde: in der aufkommenden Dämmerung am Fluss Tonle Sap entlang laufen - hier ist die ganze Stadt auf den Beinen; Kinder spielen, während ihre Eltern gemeinsam essen; Jogger laufen eine Runde in der relativen Kühle des Abends; Liebespaare blicken verträumt über den Fluss; Freunde genießen ein paar Bier zusammen.

Teil 9: Ho Chi Minh City

Mit dem Nachtzug aus Đà Nẵng fahre ich mehr als 17 Stunden entlang der vietnamesischen Küste nach Süden. Als ich um 16:30 am "Ga Sài Gòn" ankomme, bin ich gut ausgeruht und habe viel abwechselnde Landschaft gesehen. Am nächsten Tag laufe ich in die Stadt, besuche den Wiedervereinigungspalast (unbedingt dessen Bunker besichtigen!), den botanischen Garten, die Pagode des Jadekaisers, das im französischen Kolonialstil erhaltene Hauptpostamt und die daneben liegende Notre Dame, bevor ich mich auf einer Sitzbank auf der Nguyễn Huệ-Fußgängerzone ausruhe. Abends breche ich nochmals zum Wiedervereinigungspalast auf, in der Hoffnung, dort stimmungsvolle Bilder zu machen - doch das Ding ist kaum beleuchtet!

Was ich gelernt habe: Früher hieß die Stadt Saigon, was zumindest in Deutschland häufig auch heute noch verwendet wird. 1975 wurde die Stadt umbenannt; heutzutage wird der ursprüngliche Name für den Innenstadtbereich verwendet.

Was ich wieder machen würde: Im BiaCraft Artisan Ales Bier trinken gehen. Die Karte ist bis oben hin voll mit lokalen und internationalen Bieren - von Pils über IPA, Pale Ales, Stouts und Porters bis hin zu Weizenbieren.

Teil 8: Mỹ Sơn

20.10.2019 @

Von Hội An aus startet am Sonntag eine Halbtagestour zu den Mỹ Sơn Tempelruinen im Dschungel, etwa eine Stunde von der Stadt entfernt. Mit einer kleinen Gruppe laufen wir über das ausgedehnte Gelände. Der Dschungel, seine schwülwarme Luft, seine Gerüche und Geräusche sind omnipräsent. Manche Ruinen sind nur noch skelettartig erhalten (ihr Verfall nicht nur auf die Zeit, sondern auch durch das Bombardement im Vietnamkrieg zurückzuführen), andere wurden und werden teilweise rekonstruiert.

Was ich gelernt habe: Aus einem Gespräch heraus mit unserem Tour Guide habe ich erfahren, dass "Tim" auf vietnamesisch "Herz" bedeutet ❤ Das zweite "m" steht für "mehr", sage ich mal 😊

Was ich wieder machen würde: Diese Tour am Nachmittag - morgens zum Sonnenaufgang soll das ganze in einem wunderbaren Licht erstrahlen; allerdings sind dann auch die ganzen Touristenscharen da!

Teil 7: Hội An

18.10.2019 @

Von Huế aus nehme ich einen Bus entlang der Nationalstraße 1, über den Hai-Van-Pass nach Đà Nẵng, und von dort aus nach Hội An. Unterwegs haben wir immer wieder die Chance, Bilder zu machen. Am nächsten Tag lasse ich es gemütlich angehen und entdecke bei einem Spaziergang die verkehrsberuhigte Altstadt. Am Abend bummle ich an der Promenade mit ihren tausenden von Lampions entlang - überall Leute, überall Lichter, und am Horizont ein roter Himmel; eine schöne Atmosphäre.

Was ich gelernt habe: Wie sich ein Vietnam ohne die ganzen Mopeds anfühlt. Stellt euch einen Zweitakt-Rasenmäher vor. Jetzt fünfzig (oder besser gleich 100) davon, alle gleichzeitig laufend. Und jetzt, wie ruhig es ist, wenn sie alle gleichzeitig ausgehen. Hội An heißt auf deutsch "ruhige Gemeinschaft" oder "friedvoller Versammlungsort". Die Altstadt wird diesem Name gerecht!

Was ich wieder machen würde: Mango-Shakes trinken. Diese kommen in einem großen Becher mit Eis, genau das richtige für den Durst nach dem Herumlaufen in der Sonne

Straßenverkehr in Huế

17.10.2019 @

Ein sich irgendwie selbst organisierendes und fesselndes Durcheinander 😵‍💫🙃

Teil 6: Huế

16.10.2019 @

Am Nachmittag des ersten Tags erkunde ich die Zitadelle von Huế - die Residenz der Kaiser der vietnamesischen Nguyễn-Dynastie in der damaligen Hauptstadt. Das Gelände ist weitläufig, und enthält neben restaurierten und wiederaufgebauten Gebäuden auch Ruinen - eine tolle Mischung! Abends laufe ich noch über den Đông Ba-Markt. Wer findet in diesem Gewimmel eigentlich was? 😉 Am zweiten Tag mache ich eine Tagestour über den Parfümfluss zur Thiên Mụ-Pagode, und vorbei an den Grabmälern der Kaiser - jede für sich sehr interessant zu begehen.

Was ich gelernt habe: Über die Straße gehen… macht man einfach; wer stehen bleibt verliert! Fühlt sich am Anfang besonders auf den achtspurigen Straßen wie die Kugel-Ausweich-Szene aus Matrix an, bekommt man aber nach einer Weile gut drauf. Hilfreich, aber a) selten und b) kein Garant für eine leere Straße: Fußgänger-Ampeln. Besser: a) Vertrauen, b) antizipieren können, wo die Mopeds in einer Sekunde sein werden.

Was ich wieder machen würde: Abends nach Little Italy und sich auf einen Drink in eins der vielen Restaurants am Straßenrand setzen. Hier tobt das Leben!

Teil 5: Nachtzug Hanoi - Huế

15.10.2019 @

Dienstagabend geht’s dann zum Bahnhof von Hanoi, von wo aus ich den Nachtzug nach Huế nehme. Das Boarding beginnt etwa eine halbe Stunde vor Abfahrt, so hat man genügend Zeit, sein Abteil aufzusuchen und sich einzurichten. Nun sehe ich die "Train Street"-Sicht aus der "von innen"-Perspektive, die ebenfalls beeindruckend ist! Im Zug kaufe ich ein Bier, lehne mich zurück und schreibe Reiseberichte. Gegen 22:00 Uhr schlafe ich trotz Gerumpel und Geschaukel ein, und wache kurz vor Ankunft wieder passabel ausgeruht auf.

Was ich gelernt habe: (Nacht)Zug-Tickets kauft man online am besten auf Baolau - es gibt zwar auch andere Websites, bei denen allerdings keine Zahlung per Kreditkarte möglich ist. Bei meinem ersten Versuch auf einer dieser Sites war die Aufforderung dann in einer "Vietnam Railway Travel Agency" zu bezahlen. Trotz der Hilfe mehrerer Locals gelang es mir nicht, eine solche in Cat Ba aufzufinden, obwohl es wohl eine gibt.

Was ich wieder machen würde: Vorher ordentlich was essen. Unterwegs bekommt man ein Wasser, und man kann neben Bier, Kaffee und Softdrinks auch Snacks kaufen - verhungern muss man also nicht; aber es lohnt sich, mit vollem Magen die Fahrt anzutreten.

Teil 4: Hanoi

14.10.2019 @

Am Montag breche ich früh auf und fahre mit dem Bus (und einer Fähre) nach Hanoi. Am Nachmittag erkunde ich die Altstadt, vom Ngoc-Soc-Tempel vorbei an hunderten kleiner bunter Ladengeschäften durch die engen Straßen und über einen wimmelnden Straßenmarkt. Den nächsten Tag beginne ich mit einem Spaziergang durch den Công Viên Thống Nhất-Park, und kämpfe mich erneut durch das Gewühl der Stadt bis zur Long Biên-Brücke, einer rostigen, aber beeindruckenden anderthalb Kilometer langen Brücke über den Roten Fluss aus dem Jahr 1902. Später setze ich mich noch an den Hoàn Kiếm-See und genieße die kühle Brise, die aufkommt.

Was ich gelernt habe: Bahnhof heißt auf vietnamesisch "Ga", ein Lehnwort aus dem Französischen ("la gare"). Das heutige Vietnam war früher Teil der französischen Kolonie Indochina. Ein anderes Lehnwort ist übrigens "Bia" (von bière); und ein schmackhaftes Überbleibsel sind Bánh mì - gefüllte Baguette-Brote, die es in verschiedensten Variationen gibt.

Was ich wieder machen würde: Mich in ein Straßencafé setzen, schwarzen vietnamesischen Eiskaffee trinken (vom Geschmack einem leicht gesüßten Espresso ähnlich) und Leute und Verkehr um einen herumspülen lasen.

Teil 3: Cát Bà

13.10.2019 @

Den ersten Tag beschließen wir faul zu sein, und laufen nach dem Frühstück vom Hotel aus zum Meer. An "Cát Co III" (die Strände sind einfach durchnummeriert!) verbringen wir diesen sonnigen Tag; schwimmen, essen, lesen, dösen. Für den nächsten Tag haben wir ein Moped gemietet, wie landesüblich fahren auch wir zu zweit darauf. Wir besuchen den Nationalpark, wandern durch den Dschungel den Berg hinauf und genießen eine atemberaubende Aussicht! Auf dem Rückweg besichtigen wir ein im Vietnamkrieg in eine Felshöhle hineingebautes Krankenhaus; trinken am Straßenrand Eiskaffee und lassen den Tag ebenfalls am Strand ausklingen.

Was ich gelernt habe: Vietnamesen singen gerne - Karaoke-style! Entlang der Strandpromenade sitzen immer wieder Leute um große Lautsprecher herum und singen, was das Zeug hält. Das alles vermischt sich mit dem Moped-Knattern von der Straße zu etwas mindestens mal gewöhnungsbedürftigem 😂

Was ich wieder machen würde: Bei Yummy Restaurant essen gehen. Dieses kleine Straßenrestaurant macht für unschlagbar günstige Preise unschlagbar leckeres vietnamesisches Essen.

Teil 2: Vịnh Hạ Long

Am Donnerstagmorgen fahren wir mit dem Bus nach Hạ Long, von wo aus wir eine zweitägige Bootstour gebucht haben. Diese führt durch abertausende hunderte Meter hohe und teils unterspülte Karstfelsen, die hier aus dem Wasser ragen - seit einigen Jahren Weltkulturebene und absolut fantastisch anzusehen. Unterwegs entdecken wir eine Höhle, besteigen einen Aussichtspunkt, fahren Kayak, ziehen an schwimmenden Fischerdörfern vorbei und haben Gelegenheiten im Meer zu schwimmen. Am zweiten Tag kommen wir frühnachmittags auf der Cat Ba-Insel an.

Was ich gelernt habe: In Vietnam wird auch morgens schon die typische Phở-Suppe (Reisnudeln, Rind- oder Hühnerfleisch, Koriander, Minze, Limetten) gegessen. Mit in kleinen Scheiben geschnittenen Chillies kann man diese beliebig scharf gestalten - zusammen mit vietnamesichem Kaffee ein Genuss!😁

Was ich wieder machen würde: Den zweiten Tag der Bootstour - und zwar von Cat Ba aus als Tagestrip. Die Landschaft hier ist noch beeindruckender, und es gibt weniger Programmpunkte, wodurch also alles wesentlich entspannter abläuft.

Teil 1: Ein Abend in Hanoi

09.10.2019 @

Gegen 11:00 vormittags komme ich etwas gejetlagged in Hanoi im Hotel an. Später treffe ich Matthias, den ich aus 1&1/GMX-Zeiten kenne. Ende September war ich in München und hatte überlegt, ihn dort zu treffen. "Schon", meinte er, "allerdings bin ich da gerade in Vietnam". "Na gut, dann eben dort", entgegnete ich 😉 Wir haben viel aufzuholen und verbringen den Nachmittag in einem Straßencafé. Am frühen Abend gehen wir zur "Train Street", und danach noch etwas Streetfood an einem der tausenden kleinen Straßenrestaurants aufgabeln.

Was ich gelernt habe: Der Individualverkehr in Hanoi wird, wie in vielen Städten Südostasiens, auf Mopeds bestritten. Auf 7 Millionen Einwohner kommen dabei geschätzte 4,5 Millionen Mopeds! Offiziell gilt in Vietnam Rechtsverkehr; gefahren wird allerdings, wo Platz ist. Dabei ist die Hupe das "dritte Auge"; sie signalisiert "Hier komme ich". Die beste Reaktion darauf ist übrigens achtsam weiterzumachen; hüpft man abrupt zur Seite, bringt man alles durcheinander!

Was ich wieder machen würde: Abends zur Train Street gehen. Diese enge, von vielen kleinen Restaurants gesäumte Gasse, durch die die Gleise der Hauptbahn nach Norden führen, ist rund um die Abfahrtszeit der Züge prall gefüllt. Wir setzen uns hin, trinken Bier und essen Fingerfood - und zwei Handbreit von uns rumpeln die Nachtzüge vorbei, gefilmt von tausenden von Handykameras. Jede Durchfahrt wird gefeiert!

Auszeit Auszeit

08.10.2019 @

Gestern habe ich meinen Arbeitsvertrag bei EnBW unterschrieben - dort fange ich am 01.11. in HR an. Die restlichen drei Wochen bis dahin reise ich durch Vietnam und Kambodscha. In einer halben Stunde geht's los 😊

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