Meine Mexiko-Reise endet hier - aber der eigentliche Grund für diese kurze Erkundungstour durch Mexiko war ja die Hochzeit. Ganz früh am Morgen startet der Flug nach Panama, wo ich nach einem zweistündigen Aufenthalt auf die kleine Insel weiterfliege. Am Check-In ein kurzer Schockmoment, als ich gefragt werde, ob ich die elektronische Aruba-Card ausgefüllt habe. Das hatte ich glatt vergessen😶! Man kann diese erst 7 Tage vor Einreise erhalten; und am Anfang der Reise hatte ich das auch noch im Kopf. Glück gehabt: Das geht online alles in Echtzeit. Uff.
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¡Viva México! ...und weiter geht's nach Aruba
¡Viva México! Cenote Samaal
Auf dem Rückweg halten wir an der Cenote Samaal. Ein Sprung in das kühle Wasser ist genau das richtige nach dem Herumlaufen in der Hitze! Danach geht's zum Bahnhof, und ich nehme den Zug zum Flughafen in Cancún, von wo aus morgen früh der Flug nach Aruba geht.
¡Viva México! Chichén Itzá
Morgens um 08:00 geht's los - von Valladolid sind es nur etwas mehr als 30 Kilometer nach Chichén Itzá. Ich erkunde die riesige und imposante Anlage auf eigene Faust - anders als in Palenque kann man hier nicht in oder auf die Tempel; bei den Massen von Touristen aber auch verständlich! Nach etwas mehr als 2 Stunden habe ich alles gesehen. Auf dem Weg zum Ausgang kommen mir etliche große Reisegruppen entgegen, und man steht sich zwischen den vielen Souvenirständchen fast etwas auf den Füßen - genau der richtige Moment, um weiterzuziehen😊
Was ich gelernt habe: Chichén Itzá ist eines der 7 modernen Weltwunder, zu denen auch die chinesische Mauer, die Christusstatue in Rio de Janeiro, das Kolosseum, Macchu Picchu, die jordanische Felsenstadt Petra und das Taj Mahal gehören - und das erste, was ich davon besuche.
Was ich wieder machen würde: Hier möglichst vor 09:00 ankommen - da ist es noch nicht ganz so heiß, und noch nicht ganz so überlaufen.
¡Viva México! Valladolid
Mit dem Zug fahre ich weiter nach Valladolid, einer kleinen Stadt im Norden der Yucatán-Halbinsel. Nachdem die Mittagshitze etwas abgeklungen ist, mache ich einen ausgedehnten Spaziergang durch das Stadtzentrum. Für morgen habe ich eine Tour nach Chichén Itzá und einige der Cenoten in dieser Gegend gebucht.
¡Viva México! Mérida
Nach einem entspannten Frühstück mit viel Obst und Kaffee laufe ich los, um das Stadtzentrum der Hauptstadt von Yucatán zu erkunden. Bereits morgens steht das Thermometer über 30° C und so laufe ich immer auf der schattigen Straßenseite. Trotzdem ist der kühle Wind und der Schatten in La Plancha höchst willkommen. Dieser große Park befindet sich auf dem Areal des ehemaligen Bahnhofs, einige Eisenbahnwagen stehen als Dekoration, teils aber auch umfunktioniert zu Eisbuden und Restaurants, auf dem großen Areal verteilt.
Was ich gelernt habe: Wichtigstes Baumaterial der Catedral de San Ildefonso de Yucatán waren Steine der zuvor zerstörten Tempel der alten Maya-Stadt Ti'ho'. Diese Kathedrale gilt als einer der ältesten erhaltenen Kirchenbauten des Landes.
Was ich wieder machen würde: Im La Piazetta übernachten. Dieses gemütliche kleine Hotel und sein Team geben ihren Gästen ab dem ersten Moment das Gefühl, "zuhause" zu sein. Und wenn man einen Tipp braucht, wo und was man etwas unternehmen kann, hat Leo immer eine Handvoll Empfehlungen zur Hand.
¡Viva México! Novia del Mar
Auf dem Weg zum Bahnhof komme ich am Malécon an dieser Statue, die auf den Golf von Mexiko hinaus schaut, vorbei. Heute wird ein langer Reisetag, erst spät am Nachmittag werde ich in Mérida sein, wo ich dann aber 2 Nächte bleibe.
¡Viva México! Campeche
Nach knapp 5 Stunden Zugfahrt komme ich nachmittags in Campeche an. Vom Bahnhof aus braucht man nochmals etwa eine halbe Stunde in die Stadt. Das fotogene Centro Historico dieser am Meer liegenden Kleinstadt ist schnell erkundet.
Was ich gelernt habe: Die auf einer vom Malecón ins Meer hineinragende Plattform stehende, 7 Meter hohe Statue Ángel Maya steht für die Verschmelzung der spanischen und der Maya-Kulturen.
Was ich wieder machen würde: Abends in der Calle 59 ein Bier trinken oder etwas essen gehen. Diese lebendige Straße, in deren Mitte die Tische und Stühle der vielen kleinen Restaurants und Kaffees stehen, bekommt etwas Wind vom Meer ab und ist deswegen angenehm kühl.
¡Viva México! Tren Maya
Mit dem Tren Maya geht es weiter nach Campeche. Diese im Jahr 2023 eröffnete Strecke verbindet die Region Chiapas mit den touristischen Highlights der Yucatán-Halbinsel. Fürs Boarding muss man hier durch einen von der Guardia Nacional aufgestellten Security-Checkpoint, was aber angesichts der sontigen hohen Polizei-Präsenz überall wenig verwunderlich ist.