Abends geht es dann per Flugzeug nach Villahermosa - allerdings ist es kein Direktflug, sondern eine Verbindung über Mexico City. Mit einem knappen Umstieg (der 1. Flug ist über eine Stunde verspätet) schaffe ich es in den 2. Flieger. In Villahermosa steige ich nach einer kurzen Nacht mit einem Grande Americano in den ersten Bus nach Palenque, wo ich die nächsten Tage verbringe.
Dialog - Seite 2
¡Viva México! Ostwärts mit Umwegen
¡Viva México! Hierve el Agua
Vormittags habe ich eine Tour zu den nahegelegenen Hierve el Agua organisiert. Über diese Wasserfälle fällt stark mineralhaltiges Wasser, welches weiße, Tropfsteinen ähnliche Strukturen an den Felsen bildet. Dadurch entsteht hier die Illusion eines versteinerten Wasserfalls.
¡Viva México! Oaxaca
Spät abends erreicht der Flug Oaxaca, und ich nehme mit einer zusammengewürfelten Gruppe aus Touries und Locals ein Colectivo (Sammeltaxi) in die Stadt. Morgens laufe ich nach einem Kaffee im Hotel zu Fuß ins nicht weit entfernte Stadtzentrum, welches seit 1987 Teil des UNESCO Weltkulturerbes ist. Alles hier ist bunt - die Häuser, die Wandmalereien und das Street-Art, selbst die Kirchen.
Was ich gelernt habe: Durch Oaxaca verläuft auf der Carretera Federal 190 die Panamericana, die (mit einigen Lücken) Alaska und Feuerland verbindet, und auf der ich auch schon in Costa Rica unterwegs war.
Was ich wieder machen würde: Am Plaza de La Constitución, der auch hier Zócalo genannt wird, in einem der schattigen Restaurants sitzen, brunchen und einen großen Kaffee Americano trinken;
¡Viva México! Centro Histórico
An meinem letzten Tag in Mexico-Stadt schlendere ich gemütlich durch die schattigen Straßen des historischen Stadtzentrums und lasse - immer der Nase nach - das entspannte Innenstadt-Flair um mich herumspülen. Nachdem ich am Sonntag schon eine ziemlich lange Tour durch die Stadt gelaufen bin, kann ich mir heute mehr Zeit nehmen; auch mal sitzen bleiben und die Leute beobachten. Am späten Nachmittag geht's Richtung Flughafen, von wo aus ich nach Oaxaca weiterreise.
¡Viva México! Basílica Guadalupe
Auf dem Rückweg ist noch ein kurzer Zwischenstopp bei der Basílica Guadalupe eingeplant - der eben bei den beiden Basilicas: Der alten, deren Schräglage von außen schon signifikant ist, beim Betreten aber ein komisches Schwindelgefühl erzeugt😵💫, und der neuen, zwischen 1974 und 1976 errichteten Kirche.
¡Viva México! Teotihuacán
Heute habe ich eine Tour in das knapp 45 Kilometer entfernte Teotihuacán gebucht. Die Hochzeit dieser riesigen und mächtigen Stadt lag zwischen 100 und 650 n. Chr. - damals lebten dort auf einer Fläche von mehr als 20 km² etwa 200.000 Menschen. Die riesigen Sonnen- und Mond-Pyramiden sind gut erhalten geblieben und bilden mit der "Straße der Toten" das Zentrum der Stadt.
Was ich gelernt habe: Die Gebäude und sogar die Pyramiden waren früher alle verputzt und in großen Teilen rot eingefärbt. Zu sehen ist der originale Farbton in Wandmalerien und entlang des Deckenbalkens im Palacio de Quetzalpapálotl.
Was ich wieder machen würde: Die absurd steile Treppe der Mondpyramide besteigen. Der Blick von hier lässt einen die Dimensionen der ehemaligen Stadt am besten begreifen.
¡Viva México! Shakira en vivo
Auf dem Zócalo findet abends ein öffentliches und kostenloses Konzert von Shakira statt. Trotz der vom vielen Laufen verursachten Müdigkeit in meinen Beinen schaue ich mir die Show an. Ein irres Gefühl, von 400.000 Menschen umgeben zu sein!
¡Viva México! Ciudad de México
Nachdem ich den Jet Lag weggeschlafen habe, mache ich mich nach dem Frühstück auf den Weg. Ich starte am Zócalo, wie der Plaza de la Constitución umgangssprachlich genannt wird. Hier laufen bereits alle Vorbereitungen für das große Konzert heute abend. Von dort aus laufe ich vorbei am Torre Latinoamericana, dem ehemals höchsten Gebäude Lateinamerikas, durch den Alameda Central und dann immer entlang der heute autofreien Paseo de la Reforma bis zum Chapultepec-Park. Am späten Nachmittag und nach mehr als 20 Kilometern unterwegs durch die bunte Metropole komme ich wieder im Hotel an.
Was ich gelernt habe: Große Teil des Stadgebiets von Mexiko-Stadt bedecken die Fläche des ehemaligen Lago de Texcoco, den die spanischen Konquistadoren trockenlegten. Dadurch sackt der Untergrund immer weiter ab - das ist vor allem an älteren Gebäuden außen an Rissen und dem Schrägstand sichtbar, führt aber auch zu großen Problemen mit der Wasserversorgung.
Was ich wieder machen würde: Im Mercado Roma ein Craft Beer trinken. Unter dem Dach der Markthallte findet sich eine diverse Ansammlung von Essensständen; im offenen Atrium in der hinteren Hälfte legt eine DJane chillige Elektrobeats auf. Ich entscheide mich für einen schattigen Platz unter dem Vordach, wo ich das Straßentreiben beobachten kann.