Auf dem Rückweg von unserer Polen-Reise fahre ich von Wrocław aus noch für ein kurzes Wochenende nach Prag. Das letzte Mal, das ich diese Stadt gesehen habe, war Anfang der 1990er Jahre, und an so richtig viel erinnere ich mich eigentlich nicht mehr. Die direkte Zugverbindung braucht ein bisschen länger als 4 Stunden.
Dialog - Prag
- Staré Město 26.09.2026
- Pražský hrad 26.09.2026
- Petřínská rozhledna 26.09.2026
- Entlang der Moldau 26.09.2026
- Vyšehrad 26.09.2026
- Staroměstské náměstí 26.09.2026
- Sonnenuntergang 26.09.2026
Staré Město ↑
Nach dem Frühstück beginne ich meine Erkundungstour vom Hotel aus in die Altstadt. Strahlender Sonnenschein lässt die Häuserfassaden überall in allen ihren Farben erstrahlen, und natürlich bin hier ich nicht alleine als Tourist. Es geht vorbei am Altstädter Ring zur Karlsbrücke - an beidem werde ich später am Tag noch Rast machen und mich genauer umschauen, nehme ich mir vor.
Pražský hrad ↑
Auf der anderen Seite der Moldau laufe ich den Berg zur Prager Burg hoch. Wenn ich dachte, in der Altstadt seien viele Touristen: Hier sind es mehr☺️ Etwas weiter den Berg hinauf gibt es eine schöne Aussichtsstelle, von der aus man einen Panoramablick über die Burg, den Fluss und die Altstadt hat.
Petřínská rozhledna ↑
Am Berghang entlang führt ein Weg zum Petřín-Aussichtsturm. Seine optische Ähnlichkeit mit dem Eiffelturm ist nicht zufällig: 1891 wurde er als verkleinerter Nachbau anlässlich der Industrieausstellung eröffnet. Vor dem Eingang ist eine lange Schlange, weswegen ich beschließe, nicht hinaufzusteigen. Stattdessen sehe ich mich in der Umgebung etwas um, bevor es wieder hinab in die Stadt geht.
Entlang der Moldau ↑
Nachdem ich den Berg hinabgelaufen bin, kehre ich zur Karlův most zurück. Am Ufer der Vltava, wie die Moldau auf tschechisch heißt, gibt es Treppen, wo ich mich für eine Weile in die Sonne setze und dem Treiben auf und unter der Brücke zuschaue. Nach einer Weile laufe ich weiter am westlichen Ufer bis zur Legií-Brücke, von wo aus ich auf die Střelecký-Insel gelange. Beim gemütlich Weinfest hätte ich sitzen bleiben können, aber ich habe mir vorgenommen, noch ein bisschen mehr von der Stadt zu sehen ☺️
Vyšehrad ↑
Immer am Ufer entlang laufe ich bis zur Festung Vyšehrad. Von dem großen Parkgelände aus hat man Richtung Westen tolle Ausblicke auf den Fluss. Mittlerweile bin ich einiges an Kilometern gelaufen und gönne mir in einem sonnigen Café eine kurze Pause mit Kaffee und Kuchen.
Staroměstské náměstí ↑
Durch einige Hinterstraßen suche ich mir einen Weg zurück ins Zentrum der Altstadt. In der Abendsonne sitze ich mitten auf dem Platz auf den Stufen der Mariensäule und beobachte die vielen Menschen, die um mich herum auf dem Platz herumströmen. So langsam bekomme ich Hunger!
Sonnenuntergang ↑
Nachdem ich eine hervorragende Portion Ramen-Nudeln gegessen habe, kommt nochmals neue Energie in meine von über 20 Kilometern Wegstrecke müde gewordenen Füße. Ich laufe entlang einiger kleinen Gassen zurück zum Fluss, wo die Sonne in einem von gelb über orange bis hin zu pink reichenden Farbspektrum untergeht. Tolle Stimmung, und definitiv etwas, was ich wieder machen würde!