Nachdem ich früh aufgestanden bin, dem Sonnenaufgang über dem Dschabal Shams zugesehen und gut gefrühstückt habe, mache ich mich auf holpriger Piste den Berg abwärts und dann durch ein Seitental quer nach Al Ayn, um eine weitere UNESCO Weltkulturerbe-Stätte aufzusuchen. Von der Straße aus zu sehen, ist der Zugang gar nicht so einfach zu finden - davor sind bewirtschaftete Felder und Häuser. Zu Fuß und durch Handzeichen einer der Bauern finde ich letztlich den Trampelpfad, der zu den Grabmälern führt.
Was ich gelernt habe: Das, was im Lonely Planet-Reiseführer steht: Über die Bienenkorbgräber ist nur wenig bekant, außer dass die zwischen 2000 und 3000 v. Chr. errichtet wurden. Archäologen glauben jedoch, dass die Gebilde aus angehäuften Steinen die sterblichen Überreste von bis zu 200 Menschen abdecken sollen.
Was ich wieder machen würde: Vor dem Besuch eines Landes die UNESCO-Seite aufrufen und schauen, was in meinem Reiseland so an erhaltenswertem gibt!