Am Montag machen wir einen Tagesausflug in den Nordwesten der Insel. Die Region Pinar del Rio ist bekannt für den Tabakanbau und für seine Landschaft, und so gehört (neben einer langen Autofahrt von Havanna aus) beides zu unserer Tour. Wir lernen, wie Tabak angepflanzt und später aus den getrockneten Blättern Zigarren gerollt werden - eine Kunst für sich. Ein bisschen Enttäuschung schwingt schon mit, als ich sie dann nicht rauchen möchte. Dafür gibt es dort tollen Rum mit kleinen Guava-Früchten, von dem ich natürlich mal probiere 🙂
Was ich gelernt habe: Ein bisschen "Cubañol", wie der hiesige spanische Dialekt scherzhaft genannt wird: "Qué bolá, asere" - was so viel heißt "Was geht, mann?". Meine radebrechenden Spanischkenntnisse verbessern sich langsam jedenfalls zu einem Niveau, auf dem ich ein paar Phrasen mehr erkenne und weiß, was ich darauf antworten kann. Ich merke aber wieder, dass ich mir wünsche, mehr davon zu können.
Was ich wieder machen würde: Den Ort Viñales besuchen. Leider konnten wir dort nicht viel Zeit verbringen, aber die bunten aneinandergereihten Häuser, die die Hauptstraße säumen, die Gelassenheit der Leute, dort bei einem kubanischen Kaffee einfach ein bisschen Zeit vergehen zu lassen - all das wirkte einladend.