Die gestrige lange Autofahrt spüre ich - und so lasse ich es in Trondheim sehr gemütlich angehen. Nach einem späten Frühstück mache ich einen ausgedehnten Stadtspaziergang durch diese schöne Stadt. Ich überquere die "Gamle Bybroen", schaue von der Festung Kristiansen aufs Stadtgebiet, schlendere durch das Stadtviertel Bakklandet zu den Docks, nehme auf dem "Matfestival" was schnelles zum Essen auf die Hand, gehe am Nidaros-Dom vorbei und sitze später noch etwas am Flussufer der Nidelva in der Sonne.
Was ich gelernt habe: Gleich drei Feste finden während meines Aufenthalts statt: Das Mat-Festival, bei dem man allerlei verschiedenes lokales und internationales Essen probieren kann - das Bryggeri-Fest, welches verschiedene Craft-Biere und Bierspezialitäten von Microbrauereien zelebriert, und das St. Olavs-Fest der Kirche - entsprechend belebt ist es in der Innenstadt.
Was ich wieder machen würde: Dem Stadtwanderweg "Midtbyrunden" folgen. Auf ihm kann einmal die Stadt umrundet werden - "immer am Wasser entlang", wie die Wegbeschreibung verheißt. Auf ihm entdeckt man auch etwas weiter außenliegende Sehenswürdigkeiten wie etwa die knapp 180 Meter lange "Gangbrua" aus Holz.