Die meisten Sehenswürdigkeiten Islands kann man kostenlos erkunden; gegen Ende der Reise habe ich allerdings noch zwei Touren gebucht, die ihr Geld wert sind: Eine Tour auf den Langjökull-Gletscher und eine durch einen Lavatunnel. Beide starten bei Húsafell. Mein Rückweg führt mich über die Kaldidalur-Piste, die im Gegensatz zur F35 auch mit normalen PKW befahrbar ist. Den letzten Tag mit Auto bereise ich die Halbinsel Reykjanesskagi. Dort befindet sich die "Brücke zwischen den Kontinenten", die über den Spalt zwischen nordamerikanischer und eurasischer Kontinentalplatte führt. Abends besuche ich die "Blaue Lagune", die erfreulich leer ist.
Was ich gelernt habe: Eine Menge über Lavaströme (es gibt z.B. Lava, die aussieht wie Hundehaufen - den Fachbegriff habe ich mir natürlich nicht merken können 😉) und Gletscher (kleinere Erdbeben sind auf einem Gletscher nicht spürbar, das Eis federt das ab!), auf den jeweiligen beiden Touren.
Was ich nochmal machen würde: Den Straßenschildern für Sehenswürdigkeiten folgen; auch wenn diese nicht im Reiseführer auftauchen oder man von der Umgebung etwas spektakuläres erwartet. So entdeckt man kleine und große Überraschungen. Eine langsamere Art zu reisen, aber eine, bei der mehr Freude aufkommt.