Auf dem Rückweg meiner Wanderung am Skaftafell komme ich an diesem irren Wasserfall vorbei.
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Að fara til Íslands 10 Sekunden Svartifoss
Að fara til Íslands Teil 3: Der Südosten
Meine neue "dem guten Wetter folgen"-Strategie geht auf, und ich verbringe zwei Tage bei strahlendem Sonnenschein rund um den Nationalpark "Vatnajökulsþjóðgarður". Entlang des Morsárjökull-Gletschers führt mich ein Wanderweg von knapp über Meereshöhe bis auf den 1126 Meter hohen Kristínartindar (Tindar heißt auf isländisch "Gipfel" - so macht der Name, der einen erstmal schmunzeln lässt, Sinn).
Was ich gelernt habe: Wie sich ein Gletscher anhört. Während der Wanderung höre ich etwas, was mich an ein Gewitter in der Ferne erinnert. Es ist allerdings das Krachen des Gletscher-Eises. Wenn man still dasitzt, kann man auch die weniger lauten Töne hören. Beeindruckend!
Was ich nochmal machen würde: Die Öxi Pass Road fahren. Diese kurvige und steile Schotterpiste bietet einiges an Abwechslung zur doch häufig schnurgeraden Ringstraße, der "Route #1".
Að fara til Íslands Über die Öxi Pass Road
Wie häufig, wenn es landeinwärts geht, hört auch hier der Asphalt auf.
Að fara til Íslands Teil 2: Der (nasse) Südwesten
Der Start meines Roadtrips wird begleitet von mehr oder weniger konstantem Regen. Ich nutze die trockeneren Stunden der Tage, werde aber trotzdem mehrmals bis auf die Knochen nass. Meine Tageswanderung entlang des Eyjafjallajökulls (ja, das war der Vulkan und nein, ich weiß immer noch nicht, wie man den richtig ausspricht) muss ich verschieben.
Was ich gelernt habe: Die Strategie kann nicht sein, im (oder gegen den) Uhrzeigersinn um die Insel zu reisen. Die Strategie muss vielmehr sein, dem guten Wetter zu folgen. Dazu hat sich https://www.vedur.is/ als von unschätzbarem Wert erwiesen.
Was ich nochmal machen würde: Den Fimmvörðuháls-Trail - nur eben in besserem Wetter. Ich spekuliere, dass sich irgendwann nächste oder übernächste Woche auch dort mal ein oder zwei Tage schönes Wetter zeigen. Dann fahre ich nochmals dort hin.
Að fara til Íslands Teil 1: Reykjavík
Nach etwa fünf Monaten im Home Office habe ich wirklich genug von daheim gesehen. Als ich dann lerne, dass die Einreisebeschränkungen in Island für Staatsbürger von vier Ländern inklusive Deutschland aufgehoben sind, muss ich los! Zwei Wochen später starte ich meine Reise mit zwei Tagen in Reykjavík, bevor es knapp drei Wochen lang rings um die Insel geht.
Was ich gelernt habe: Die Isländer lieben den Buchstaben "ð". Der kommt gefühlt überall vor, auch in Namen wie Guðrún, dem häufigsten Frauen-Vornamen (ein Blick auf Tinder bestätigt das😉). Gesprochen wird er wie das "th" in "this".
Was ich wieder machen würde: Mir nur kurz für die Stadt Zeit nehmen. Reykjavík ist eine sehenswerte, aber kleine Stadt, die man inklusive Museumsbesuchen in anderthalb Tagen gut erleben kann. Abends dann auf jeden Fall ein lokales Craft-Bier und einen Hotdog probieren!
Að fara til Íslands Að fara til Íslands
Auf geht's zur ersten Reise 2020 und einem neuen Abenteuer mit dem ehrenwerten Herrn Midori, der vorbildlich seine Maske trägt.
Auszeit Auszeit Fahrt zum Flughafen
Fast 2 Stunden durch die aussichtslos verstopft scheinenden Straßen im Feierabendverkehr.
Auszeit Auszeit 15. und letzter Teil: Phnom Penh
Mit dem Bus geht es zurück von Siem Reap nach Phnom Penh - das geht etwa sechs Stunden; und auch hier gibt es eine Pause zum Mittagessen. Am frühen Abend laufe ich zur Statue des Königs Norodom Sihanouk und durch den Wat Botum Park, hell erleuchtet und voll mit Menschen, wie neulich der Riverside Park. Da mein Flieger zurück erst abends geht, nutze ich den letzten Tag noch für eine Besichtigung des Tuol Sleng-Museums, der Killing Fields und des "Russian Market". Nach einer Stärkung erlebe ich den wahnsinnigen Feierabendverkehr auf dem Rücksitz des Tuk-Tuks, was mich zum Flughafen bringt.
Was ich gelernt habe: Viel über das Terror-Regime der Roten Khmer Ende der 70er Jahre. Der Besuch des Genozid-Museums ist bedrückend, was damals in der nur vier Jahren dauernden Terror-Herrschaft passiert ist, nahezu unvorstellbar - siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Khmer. Gut, dass das heute so aufgearbeitet wird!
Was ich wieder machen würde: In ein Streetfood-Restaurant gehen - so machen das auch die Locals; so taucht man am Besten (und am Leckersten) in die Esskultur dieses Landes ein! Welches der tausenden gut ist? Ich habe einfach den Tuk-Tuk-Fahrer gefragt, wo er gerne hingeht 😉