Dialog - Seite 36

Viva la revoluçion Teil 7: Trinidad

13.01.2022 @ (16 Ansichten) Sonnig 16.2 — 31.7 °C

Für die nächsten vier Tage ist Trinidad mit seiner als Unesco-Weltkulturerbe geltenden Altstadt unsere Homebase. Wir durchstreifen die bunten gepflasterten Gassen dieser Kleinstadt in der Provinz "Santi Spiritus" und machen Tagesausflüge in die Region: Nach Iznaga, wo Zuckerrohr angebaut wird, auf die Insel "Cayo Blanco" (die wir ganz für uns haben!), und in den landschaftlich beeindruckenden Nationalpark "El Nicho", wo wir zu einem in ein türkisgrünes Becken mündenden Wasserfall wandern.

Was ich gelernt habe: Im Strandrestaurant schauen bis zu einem Meter lange Leguane mit großen Kulleraugen zum Essen auf und versuchen einen Happen zu ergattern. Aus dem Terrarium kennt man diese Tiere eigentlich nur lethargisch, dabei können sie im Freien relativ flink sein - ihr Benehmen erinnert fast an das von Katzen.

Was ich wieder machen würde: Abends für Cocktails in das "Adita Café" in der "Antonio Maceo"-Straße gehen. Wer Bloody Marys mag, kommt beim "El Cubanito" auf seine Kosten: Das ist das gleiche, aber mit Rum.

Teil 7: Trinidad, 12.01.2022 11:27
Teil 7: Trinidad, 12.01.2022 17:01
Teil 7: Trinidad, 13.01.2022 13:02
Teil 7: Trinidad, 14.01.2022 10:27
Teil 7: Trinidad, 14.01.2022 11:53
Teil 7: Trinidad, 14.01.2022 15:49

Viva la revoluçion Teil 6: Matanzas & Cienfuegos

12.01.2022 @ (16 Ansichten) Sonnig 25.2 — 29.4 °C

Schon am nächsten Tag geht es weiter, diesmal nach Südosten. Auf unserem Roadtrip nach Trinidad machen wir zwei mal Halt: An einem Krokodil-Reservat, wo man neben Souvenirs auch die Tiere beobachten kann - und dann später noch in Cienfuegos, wo wir kurz die Gelegenheit haben, das Stadtzentrum, das dortige Theater und ein altes Herrschaftshaus anzuschauen. Nach Sonnenuntergang kommen wir im Dunkeln an unserem Ziel an.

Was ich gelernt habe: Viel übers Autofahren in Kuba. Erst einmal wird immer dort gefahren, wo keine Schlaglöcher sind, auch wenn das die Gegenfahrbahn ist. Auch auf der Autobahn werden alle Spuren großzügig ausgenutzt; ganz rechts fahren Pferdegespanne, Fahrräder und Mopeds. Beim Überholen wird gerne kurz freundlich gehupt, um zu zeigen, dass da etwas kommt (wie in Vietnam!). Alles passiert aber meist unterhalb der angeschriebenen Tempolimits - weder die Autos noch die Straßen lassen mehr zu.

Was ich wieder machen würde: Die Stadt Cienfuegos erkunden. Der Reiseführer meint zwar, dort gäbe es nicht sonderlich viel zu sehen, einen Nachmittag könnte man dort aber doch verbringen, denke ich: Die Fußgänger-Promenade mit vielen Bars, Restaurants und Cafés in der Paseo El Prado lädt zum Verweilen ein.

Teil 6: Matanzas & Cienfuegos, 11.01.2022 11:10
Teil 6: Matanzas & Cienfuegos, 11.01.2022 13:06
Teil 6: Matanzas & Cienfuegos, 11.01.2022 13:49
Teil 6: Matanzas & Cienfuegos, 11.01.2022 17:17

Viva la revoluçion Schlaglöchern ausweichen

10.01.2022 @ (16 Ansichten) Heiter 30.7 °C

Auf der Rückfahrt vom Valle Viñales über holprige Landstraßen.

Viva la revoluçion Teil 5: Valle Viñales

10.01.2022 @ (16 Ansichten) Bewölkt 28 — 30.7 °C

Am Montag machen wir einen Tagesausflug in den Nordwesten der Insel. Die Region Pinar del Rio ist bekannt für den Tabakanbau und für seine Landschaft, und so gehört (neben einer langen Autofahrt von Havanna aus) beides zu unserer Tour. Wir lernen, wie Tabak angepflanzt und später aus den getrockneten Blättern Zigarren gerollt werden - eine Kunst für sich. Ein bisschen Enttäuschung schwingt schon mit, als ich sie dann nicht rauchen möchte. Dafür gibt es dort tollen Rum mit kleinen Guava-Früchten, von dem ich natürlich mal probiere 🙂

Was ich gelernt habe: Ein bisschen "Cubañol", wie der hiesige spanische Dialekt scherzhaft genannt wird: "Qué bolá, asere" - was so viel heißt "Was geht, mann?". Meine radebrechenden Spanischkenntnisse verbessern sich langsam jedenfalls zu einem Niveau, auf dem ich ein paar Phrasen mehr erkenne und weiß, was ich darauf antworten kann. Ich merke aber wieder, dass ich mir wünsche, mehr davon zu können.

Was ich wieder machen würde: Den Ort Viñales besuchen. Leider konnten wir dort nicht viel Zeit verbringen, aber die bunten aneinandergereihten Häuser, die die Hauptstraße säumen, die Gelassenheit der Leute, dort bei einem kubanischen Kaffee einfach ein bisschen Zeit vergehen zu lassen - all das wirkte einladend.

Teil 5: Valle Viñales, 10.01.2022 14:39
Teil 5: Valle Viñales, 10.01.2022 15:09
Teil 5: Valle Viñales, 10.01.2022 16:38
Teil 5: Valle Viñales, 10.01.2022 17:08

Viva la revoluçion Teil 4: Havanna

07.01.2022 @ (16 Ansichten) Bewölkt 25.9 — 30.1 °C

Bis hierhin war ich alleine unterwegs - seit dem 07.01. bin ich Teil einer geführten Gruppenreise. Diese besteht allerdings aus nur einer anderen Person 🙂 Dazu geht es zurück nach Havanna, was ich so noch einmal ganz anders kennenlerne: Mit viel geschichtlichen und kulturellem Hintergrund, mit Einblick in das heutige Leben der Leute und vielen Gelegenheiten, Fragen zu stellen, die sich ergeben haben. Wir durchstreifen die Altstadt, blicken in Hinterhöfe und von Dachterrassen, trinken in Ernest Hemingways Lieblings-Bar "Floridita" einen Daiquiri, sehen das eindrucksvoll beleuchtete "Capitolio" bei Dämmerung und schlendern abends über den Malecón.

Was ich gelernt habe: Busse werden in Kuba "Guaguas" genannt - das spanische Wort "Bus" nimmt hier nur in den Mund, wer vornehm klingen möchte. Das Wort stammt laut einer Quelle von der "Wa & Wa Co. Inc", einer amerikanischen Firma, die Busse nach Kuba exportierte - laut einer anderen vom englischen Wort "wagon", was über die Aussprache "guagon" zu seiner heutigen Form wurde. Achtung Verwechslungsgefahr: In anderen lateinamerikanischen Ländern steht der selbe Begriff für Babys und kleine Kinder.

Was ich wieder machen würde: Für 3 kubanische Pesos mit der "lanchita" (der kleinen Fähre, Security-Check inklusive) zum Stadtteil "Casablanca" übersetzen und bei einer kühlen Brise von der Christus-Statue aus einen tollen Blick auf die Altstadt, das Kapitol und die dahinter ausstreckende Stadt genießen.

Teil 4: Havanna, 08.01.2022 11:38
Teil 4: Havanna, 08.01.2022 12:33
Teil 4: Havanna, 08.01.2022 12:44
Teil 4: Havanna, 08.01.2022 12:52
Teil 4: Havanna, 08.01.2022 19:00
Teil 4: Havanna, 08.01.2022 19:24

Viva la revoluçion Teil 3: Soroa

05.01.2022 @ (16 Ansichten) Sonnig 24.1 — 29 °C

Weiter geht es nach Soroa, einem ebenso kleinen und verschlafenen Ort im Nordwesten des Landes. Dort erwandere ich den (überschaubaren) Wasserfall "El Salto de Soroa" und den auf einer Bergspitze gelegenen "Mirador Loma el Molgote". Die Höhenmeter sind bei Sonnenschein und 29° C Außentemperatur ganz schön schweißtreibend! Von oben habe ich aber eine wahnsinnige Aussicht über das vor mir liegende grüne Tal.

Was ich gelernt habe: Je kleiner das Dorf, desto verbreiteter sind die modernen und fast lautlosen Elektroroller; nur noch vereinzelt knattert ein Mofa mit Verbrennungsmotor vorbei. Ein großer Kontrast zu den Pferdegespannen und Oldtimern! Kuba bezieht seinen Kraftstoff aus Venezuela - die Instabilität dort hat den Markt dafür hier entstehen lassen.

Was ich wieder machen würde: Das Angebot eines Abendessens der kleinen "Casa Particulares" (Unterkünfte, in denen man bei einer kubanischen Familie im Einzelzimmer wohnt) annehmen. So schmeckt Kuba! Zwar ist manches wie etwa eine Kombination aus Bananen und Rindfleisch definitiv gewöhnungsbedürftig, aber das meiste ist sehr lecker.

Teil 3: Soroa, 05.01.2022 11:19
Teil 3: Soroa, 05.01.2022 12:24
Teil 3: Soroa, 05.01.2022 13:28
Teil 3: Soroa, 05.01.2022 14:03

Viva la revoluçion Teil 2: Playa Larga

02.01.2022 @ (16 Ansichten) Sonnig 21.2 — 31.4 °C

Am 2. Januar holt mich ein Oldtimer-Taxi ab und bringt mich von Havanna nach Playa Larga, ein verschlafenes kleines Dorf mit einem Fußballfeld, einer Schule, einer Polizeistation, einer Handvoll Restaurants und vielen kleinen Bed & Breakfast-Unterkünften am Rande der geschichtsträchtigen Schweinebucht. Nach einem kleinen Rundgang bis zum Ende des Strands und zurück springe ich ins Wasser und faulenze den Rest vom Tag. Am zweiten Tag mache ich eine Tour ins nahegelegene Naturschutzgebiet, wo wir Flamingos und Pelikane beobachten können - nur das versprochene Krokodil hat wohl seinen freien Tag.

Was ich gelernt habe: Einkaufen funktioniert hier anders, etwas wie einen Supermarkt sucht man vergebens. Stattdessen gibt es kleine Läden, die dann dieses und jenes anbieten und von außen auch nicht immer ganz offensichtlich Läden sind. An einem solchen kaufe ich mit zwei anderen Gästen meiner Unterkunft auf dem Rückweg vom Abendessen eine Flasche Rum, die wir zu unseren Gesprächen über das Reisen teilen.

Was ich wieder machen würde: Im Bed & Breakfast "El Varadero" wohnen. Eine tolle Lage direkt am von Palmen gesäumten Strand, freundliche und hilfsbereite Besitzer, gemütliche Zimmer und Frühstück auf der mit Morgensonne überfluteten Terrasse.

Teil 2: Playa Larga, 02.01.2022 15:35
Teil 2: Playa Larga, 02.01.2022 15:59
Teil 2: Playa Larga, 03.01.2022 11:18
Teil 2: Playa Larga, 03.01.2022 18:50

Viva la revoluçion Auf der A1

02.01.2022 @ (16 Ansichten) Sonnig 29.9 °C

Auf der Autobahn von Havanna aus Richtung Südost.