Von Huế aus nehme ich einen Bus entlang der Nationalstraße 1, über den Hai-Van-Pass nach Đà Nẵng, und von dort aus nach Hội An. Unterwegs haben wir immer wieder die Chance, Bilder zu machen. Am nächsten Tag lasse ich es gemütlich angehen und entdecke bei einem Spaziergang die verkehrsberuhigte Altstadt. Am Abend bummle ich an der Promenade mit ihren tausenden von Lampions entlang - überall Leute, überall Lichter, und am Horizont ein roter Himmel; eine schöne Atmosphäre.
Was ich gelernt habe: Wie sich ein Vietnam ohne die ganzen Mopeds anfühlt. Stellt euch einen Zweitakt-Rasenmäher vor. Jetzt fünfzig (oder besser gleich 100) davon, alle gleichzeitig laufend. Und jetzt, wie ruhig es ist, wenn sie alle gleichzeitig ausgehen. Hội An heißt auf deutsch "ruhige Gemeinschaft" oder "friedvoller Versammlungsort". Die Altstadt wird diesem Name gerecht!
Was ich wieder machen würde: Mango-Shakes trinken. Diese kommen in einem großen Becher mit Eis, genau das richtige für den Durst nach dem Herumlaufen in der Sonne