Vorbei an Wasserfällen und entlang der nördlichen Küstenlinie führt mich meine Reise nach Akureyri, der zweitgrößten Stadt Islands. An einem strahlenden Morgen besichtige ich nach einem ausgiebigen Frühstück diese sympathische Stadt, in der das rote Licht aller Straßenampeln durch ein Herz ersetzt wurde. Danach geht's weiter dem guten Wetter nach immer nach Westen.
Was ich gelernt habe: Dass "Góða ferð!" übersetzt "Gute Reise" und nicht "Gutes Pferd" heißt. Nach den vielen Pferden, die ich unterwegs sehe, sitzt aber irgendwie letzteres im Hirn fest😉 Andere falsche Freunde sind "Braut" (heißt "Straße") und "Kind" (heißt "Schaf"). Anderseits gibt's so schöne Verwandte wie "Augnablik" (sagen die Kreditkarten-Geräte statt "Bitte warten") und "Blindhæð" (steht vor unübersichtlichen Kuppen auf Straßenschildern - das "æ" wird wie "ei" ausgesprochen!)
Was ich wieder machen würde: An der Nordküste entlang fahren, obwohl das ein Umweg ist. Die Landschaft entlohnt die zusätzlichen Kilometer und Stunden.