Auf dem Zócalo findet abends ein öffentliches und kostenloses Konzert von Shakira statt. Trotz der vom vielen Laufen verursachten Müdigkeit in meinen Beinen schaue ich mir die Show an. Ein irres Gefühl, von 400.000 Menschen umgeben zu sein!
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¡Viva México! Shakira en vivo
¡Viva México! Ciudad de México
Nachdem ich den Jet Lag weggeschlafen habe, mache ich mich nach dem Frühstück auf den Weg. Ich starte am Zócalo, wie der Plaza de la Constitución umgangssprachlich genannt wird. Hier laufen bereits alle Vorbereitungen für das große Konzert heute abend. Von dort aus laufe ich vorbei am Torre Latinoamericana, dem ehemals höchsten Gebäude Lateinamerikas, durch den Alameda Central und dann immer entlang der heute autofreien Paseo de la Reforma bis zum Chapultepec-Park. Am späten Nachmittag und nach mehr als 20 Kilometern unterwegs durch die bunte Metropole komme ich wieder im Hotel an.
Was ich gelernt habe: Große Teil des Stadgebiets von Mexiko-Stadt bedecken die Fläche des ehemaligen Lago de Texcoco, den die spanischen Konquistadoren trockenlegten. Dadurch sackt der Untergrund immer weiter ab - das ist vor allem an älteren Gebäuden außen an Rissen und dem Schrägstand sichtbar, führt aber auch zu großen Problemen mit der Wasserversorgung.
Was ich wieder machen würde: Im Mercado Roma ein Craft Beer trinken. Unter dem Dach der Markthallte findet sich eine diverse Ansammlung von Essensständen; im offenen Atrium in der hinteren Hälfte legt eine DJane chillige Elektrobeats auf. Ich entscheide mich für einen schattigen Platz unter dem Vordach, wo ich das Straßentreiben beobachten kann.
¡Viva México! Ganz oben über den Wolken
Während ich am Gate auf das Boarding warte, kommt eine Durchsage mit der Möglicheit für ein Business-Class Upgrade. Das gönne ich mir - und so sitze ich kurz darauf im Oberdeck der 747 und genieße ein Glas Sekt 🥂!
Namibia, Land of the Brave Fazit
Ich stehe auf, frühstücke, und fahre die 3 Stunden Richtung Windhoek. Ich gebe das Auto zurück, werde zum Flughafen gefahren, und überlege: Was macht Namibia für mich aus? In den letzten 3 Wochen bin ich mehr als 4000 Kilometer durch dieses Land gefahren, welches an jeder Ecke eine andere Farbe hat, mit atemberaubenden Sonnenuntergängen und weiten Landschaften, skurrilen Lost Places und der nicht zu verschweigenden und spürbaren deutschen Kolonialgeschichte.
Das Land war einfacher zu bereisen als ich gedacht hatte - ich meine, 2 Tanks und 2 Reservereifen als Standardausstattung von Mietwagen sprachen bei der Buchung eine Geschichte für sich; gebraucht habe ich allerdings keines von beidem. Mit Englisch als offizieller Sprache und gutem Internet in den Ortschaften war es kein Problem, sich auch spontan zurechtzufinden. Das einzige, was ich durch meine Spontanität nicht machen konnte war ein Tagesausflug in die verlassene Diamentenmine in Elisabethbucht; dafür braucht es 5-6 Tage Vorlaufzeit.
Eine Freundin hatte mir am Anfang der Reise das Buch Hummeldumm empfohlen. Darin geht es um die Abenteuer einer Gruppenreise, die mit ihrem Guide Bahee und seinem klapprigen Bus Namibia erkunden. Ich habe das Buch in einer Bücherei in Swakopmund gefunden, und habe es einige Tage später angefangen zu lesen. Dabei habe ich immer genau das nacherlebt, wo ich gerade selbst war - meine Tour entspricht im Grunde dem "Standard", wie viele durch dieses Land reisen - und dabei herzhaft gelacht.
Namibia, Land of the Brave Waterberg
Auf dem Rückweg nach Windhoek mache ich am Waterberg Zwischenstation. Bei der gleichnamigen Lodge kann man auf den kleinen Waterberg hochwandern, von dessen Plateau aus man eine spektakuläre Sicht auf den großen Bruder hat.
Namibia, Land of the Brave King Nehale Lodge
Eine repräsentative WhatsApp-Umfrage ergibt: Bei der Größe ist der Privatpool nicht zu dekadent🙃!
Namibia, Land of the Brave Etosha-Safari
Früh morgens startet die Safari. Wir fahren vom King Nehale Gate im Nordosten des Parks bis fast nach Halali im Süden. Da es am Vortag geregnet hat, sind die Wasserlöcher alle kaum besucht; nur die üblichen verdächtigen Zebras, Kudus, Oryx-Antilopen und Gnus. Ein paar Giraffen kreuzen am Horizont, noch weiter entfernt kann man gerade noch einen Löwen entdecken. Mit etwas Glück entdecken wir ein Rudel Hyänen und mit noch mehr Glück Geparden, die gerade einen Springbock erlegt haben. Elefanten und Nashörner sehe ich leider nur auf den Infoschildern🙃
Was ich gelernt habe: In der Regenzeit steht die riesige Salzpfanne, die den größten Teil der Fläche des Nationalparks ausmacht, teilweise unter Wasser.
Was ich wieder machen würde: In der King Nehale Lodge übernachten. Beim Abendessen kann man den Sonnenuntergängen über der weiten Ebene zusehen, die besonders beeindruckend sind, wenn Gewitterwolken dazukommen.
Namibia, Land of the Brave Zebrastreifen
Heute fahre ich einmal von Okaukuejo nach King Nehale quer durch den Etosha Nationalpark. Auf der weißen Schotterpiste kreuzt eine Herde Zebras. Morgen will ich im Rahmen einer Safari mehr von dieser Gegend erkunden.