Nachdem ich den Jet Lag weggeschlafen habe, mache ich mich nach dem Frühstück auf den Weg. Ich starte am Zócalo, wie der Plaza de la Constitución umgangssprachlich genannt wird. Hier laufen bereits alle Vorbereitungen für das große Konzert heute abend. Von dort aus laufe ich vorbei am Torre Latinoamericana, dem ehemals höchsten Gebäude Lateinamerikas, durch den Alameda Central und dann immer entlang der heute autofreien Paseo de la Reforma bis zum Chapultepec-Park. Am späten Nachmittag und nach mehr als 20 Kilometern unterwegs durch die bunte Metropole komme ich wieder im Hotel an.
Was ich gelernt habe: Große Teil des Stadgebiets von Mexiko-Stadt bedecken die Fläche des ehemaligen Lago de Texcoco, den die spanischen Konquistadoren trockenlegten. Dadurch sackt der Untergrund immer weiter ab - das ist vor allem an älteren Gebäuden außen an Rissen und dem Schrägstand sichtbar, führt aber auch zu großen Problemen mit der Wasserversorgung.
Was ich wieder machen würde: Im Mercado Roma ein Craft Beer trinken. Unter dem Dach der Markthallte findet sich eine diverse Ansammlung von Essensständen; im offenen Atrium in der hinteren Hälfte legt eine DJane chillige Elektrobeats auf. Ich entscheide mich für einen schattigen Platz unter dem Vordach, wo ich das Straßentreiben beobachten kann.