Montagabends um acht Uhr verließen wir mit einem riesigen Schiff den Stockholmer Hafen. Die Route führt vorbei an hunderten und tausenden von kleinen Inseln durch das Schärenmeer nach Turku in Finnland, wo man um 07:30 morgens ankommt. Helsinki ist von dort nur einen Sprung mit dem Zug. Leider hatten wir nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter wie vorher; die meiste Zeit war es eher bewölkt.
Was ich gelernt habe: Während sich Dänisch, Schwedisch und Norwegisch etwa so verhalten wie Deutsch, Luxemburgisch und Holländisch; und man gleichzeitig auch als Deutscher noch viel lesen (und mit etwas Mühe sogar verstehen) kann; ist Finnisch etwas komplett anderes: Die Sprache setzt sich aus einer Unmenge an A, I, E, Ä, P, K, N und T zusammen, häufig gedoppelt, aber auf jeden Fall in einer für uns meist unaussprechlichen Aneinanderreihung.
Was ich wieder machen würde: Auf dem Dach des Freibads am Skatuddskajen auf dem Liegestuhl die Sonne genießen. Islandhopping auf Vallisaari und Suomenlinna und im Piper Kaffee bei "Korvapusti" und "Voisilmäpulla" (lokales süßes Gebäck) eine Pause einlegen. Im "Il Birrificio" leckere Burger und tolle Craft-Biere genießen.