Am frühen Abend kehre ich zur Lodge zurück. Unterwegs habe ich noch die Möglichkeit, ein Zebra-Duo aus nächster Nähe zu fotografieren! Ich lasse den Tag bei einem Cocktail am Pool ausklingen.
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Namibia, Land of the Brave Spitzkoppen Lodge
Namibia, Land of the Brave Das Matterhorn Namibias
Der meistfotografierte Berg Namibias laut Wikipedia: Die Spitzkoppe. In der gleichnamigen Lodge verbringe ich eine Nacht und nutze den Nachmittag, um den kleinen Nationalpark zu erkunden. Dort gibt es mehrere dieser bizarr rundlichen Felsformationen, die man relativ einfach hochlaufen kann. Vor allem der steinerne Felsbogen hat's mir angetan. Und wie so oft ist man in Namibia mit nur wenigen anderen Menschen gleichzeitig irgendwo.
Was ich gelernt habe: Bei den hier sichtbaren Felsmalereien sieht man neben den typischen Darstellungen von Menschen, Springböcken und Zebras auch einen Oktopus (siehe Bild). Hintergrund ist, dass dieses Gebiet zur Zeit der Entstehung dieser Zeichnungen viel näher am Meer gelegen war, und die nomadischen Stämme ihre Jagdbeute untereinander handelten.
Was ich wieder machen würde: Auf den Hügel beim Rock Pool steigen und die Aussicht von oben genießen. Links an der Seite kann man einfach hochlaufen, es gibt nur eine Stelle, an der man ein kleines bisschen klettern muss.
Namibia, Land of the Brave Schiffswrack
Auf dem Weg nach Norden komme ich am Wrack der Zeila vorbei. Dieses Schiff sollte eigentlich verschrottet werden. Als das Schleppseil riss, trieb die Zeila ab und lief hier auf Grund - dabei kam niemand zu Schaden.
Über der Küste von Swakopmund treibt morgens häufig eine Wolke - so auch hier. Das macht nichts, das Grau des Himmels passt gut zur dieser Szene🙂. Nur wenige Kilometer landeinwärts ist dann schon wieder strahlend blauer Himmel zu sehen.
Namibia, Land of the Brave Sandwich Harbour
Weiter geht es über eine Sandpiste am Strand entlang, vorbei an Scharen von Kormoranen, Robben, Seelöwen und (nur andeutungsweise sichtbar) Walen. Eine Stunde später erreichen wir den Ausblickspunkt über die Lagune. Nach einer wilden Fahrt mit dem Jeep durch die Dünen und mehreren Fotostops mit atemberaubenden Ausblicken von den bis zu 100 Meter hohen Sandberge gibt es noch ein Glas Champagner und einen Snack, bevor es zurückgeht.
Was ich gelernt habe: Dass man sehr leicht eine Sanddüne herunterlaufen kann, und es unglaublich schwer ist, eine zu Fuß hochzukommen. In beiden Fällen hat man danach die Schuhe bis oben voll mit Sand! 🙃
Was ich wieder machen würde: Mich für solche Ausflüge einer Tour anschließen. Das ist nicht ganz günstig, aber hierhin kommt man nicht selbst; und selbst wenn, würde man es nicht fahren können. Außerdem erklären einem die Tourguides alles, was man über diese tolle Gegend wissen muss.
Namibia, Land of the Brave Pink Lake
Heute habe ich eine Tour zum Sandwich Harbour gebucht. Auf dem Weg halten wir bei einem der Becken, in denen das Meersalz gewonnen wird. Durch die darin befindlichen Algen färbt sich das Wasser je nach Blickwinkel pink bis rot - ein unglaublicher Kontrast zu dem blauen Himmel.
Namibia, Land of the Brave Swakopmund
Mittags komme ich in Swakopmund an, welches nur 40 Kilometer entfernt ist. So habe ich den Nachmittag über Zeit, den Ort zu erkunden. Die Stadt am Meer hat viele bunte Ecken, und kann gut zu Fuß erkundet werden. Bevor ich etwas zu Abend esse, sitze ich noch länger in der Nähe vom Museum am Strand und lasse mir den kühlen Wind um die Nase wehen.
Was ich gelernt habe: Die im ersten Bild zu sehende Landungsbrücke ragt über 250 Meter in den Südatlantik heinein und wurde 1905 fertig gestellt. Ein richtiges Stück Stadtgeschichte, auf dem man da herumlaufen kann!
Was ich wieder machen würde: In der Western Saloon Pizzeria eine ihrer leckeren Pizzen genießen 🍕
Namibia, Land of the Brave Flamingo Lagoon
Direkt vor dem Hotel befindet sich eine Lagune, in der tausende von Flamingos umherstelzen. Man muss beim Fotografieren den richtigen Moment abpassen - die meiste Zeit befindet sich ihr Kopf unter Wasser, während sie nach Futter suchen 🙂
Namibia, Land of the Brave Walvis Bay
Am frühen Nachmittag komme ich in der Hafenstadt Walvis Bay an. Je näher ich dem Meer komme, desto kühler wird es: 15°C Unterschied zwischen dem Landesinneren und hier! Ich ziehe etwas langärmliges an, bevor ich an der Esplanade entlang in den Ort laufe. Dort esse ich an The Waterfront einen Burger und trinke ein Bier, bevor es mir zu kühl und zu windig wird und ich zum Hotel und einer Tasse Kaffee zurücklaufe.