Am frühen Nachmittag komme ich in der Hafenstadt Walvis Bay an. Je näher ich dem Meer komme, desto kühler wird es: 15°C Unterschied zwischen dem Landesinneren und hier! Ich ziehe etwas langärmliges an, bevor ich an der Esplanade entlang in den Ort laufe. Dort esse ich an The Waterfront einen Burger und trinke ein Bier, bevor es mir zu kühl und zu windig wird und ich zum Hotel und einer Tasse Kaffee zurücklaufe.
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Namibia, Land of the Brave Walvis Bay
Namibia, Land of the Brave Südlicher Wendekreis
Auf der Fahrt nach Walvis Bay komme ich an einem Straßenschild vorbei, welches den Südlichen Wendekreis markiert. Das zweite Schild, direkt daneben, verweist auf die Rostock Ritz Lodge, die einige Kilometer abseits der Straße liegt. Ursprünglich hieß das Gebiet hier "Rotstock", im Laufe der Zeit ging aber ein Buchstabe verloren, weiß die Homepage der Lodge.
Namibia, Land of the Brave Solitaire
Mein Tagesziel heute ist nicht weit entfernt - nur etwa anderthalb Stunden Fahrt: Der kleine und auf eine freundliche Art und Weise skurrile Ort Solitaire mitten im Nirgendwo. Hier gibt es eine Tankstelle mit Laden, eine Autowerkstatt, ein Hotel, ein Café, ein Restaurant und eine Kirche. Nachdem ich den Nachmittag lesend 9im Schatten verbracht habe, schließe ich mich einem Sundowner-Drive an. Nach mehr als einer Woche finde ich die Sonnenuntergänge immer noch absolut atemberaubend; vor allem, wie sich der Himmel färbt, wenn die Sonne unter den Horizont gesunken ist.
Namibia, Land of the Brave Sesriem Canyon
Morgens fahre ich von der Death Valley Lodge die 4 Kilometer kurze Strecke zum Sesriem Canyon, durch den man ein gutes Stück zu Fuß laufen kann. Bereits morgens sind die 30°C überschritten, da ist der Schatten zwischen den Felsenwänden genau das rictige.
Namibia, Land of the Brave Sossusvlei
Einer der landschaftlich absoluten Highlights ist das Sossusvlei, Teil des UNESCO-Welterbes, mit seinen orangefarbenen Sanddünen, die eine beige Salz-Ton-Pfanne umschließen. Im Deadvlei bilden von Sonne und Witterung dunkel gefärbte, abgestorbene Bäume einen beeindruckenden Kontrast.
Was ich gelernt habe: Die letzten Kilometer der Straße fährt man über eine Sandpiste. Das macht einen Allrad-Antrieb unabdinglich, und selbst mit diesem gibt es keine Garantie, nicht stecken zu bleiben: Auf dem Weg zurück begegne ich 2 havarierten Jeeps. Man sollte auf keinen Fall direkt anhalten, sonst riskiert man selbiges - immer erst dort, wo wieder härterer Untergrund ist. In beiden Fällen ist jedoch bereits Hilfe organisiert.
Was ich wieder machen würde: Hier nicht wie die meisten Leute früh morgens hier herkommen, sondern sich gerne etwas Zeit lassen. Das heißt zwar höhere Temperaturen (das Auto zeigt auf der Rückfahrt eine Außentemperatur von 38°C an!), aber dafür weniger Menschen🙃. An einem Zeitpunkt hatte ich das komplette Deadvlei für mich alleine...
Namibia, Land of the Brave Nubibberge
Nach dem Frühstück breche ich auf und fahre nordwestlich auf der Straße Richtung Sesriem an den Nubibbergen vorbei. Um jede Ecke ändern sich die Farben der Straße, des Bodens, der Vegetation - einfach beeindruckend.
Namibia, Land of the Brave We Kebi Safari Lodge
Spät am Nachmittag komme ich endlich an. Nach dem Checkin lege kurz bei einer Tasse Kaffee die Füße hoch, schnappe mir dann aber nochmal die Kamera und laufe herum. Direkt vor der Terrasse der Lodge ist eine Wasserstelle, zu der bei Sonnenuntergang diverse Tiere auftauchen. So haben wir die Gelegenheit, direkt vor unserer Nase eine Herde Nashörner zu beobachten!
Namibia, Land of the Brave Entlang der Tirasberge
Ein Blick entlang der Schotterpiste zwischen Aus und Helmeringhausen. Über 200 Kilometer folge ich zuerst der C13 und dann der C14. In der kleinen Ortschaft Maltahöhe tanke ich voll und gönne mir eine Packung Chocolate Chip Cookies als Stärkung. Von dort ist es nochmals ein bisschen mehr als eine Stunde bis zum Tagesziel.