Kyoto ist für fünf Tage unsere Basis für Ausflüge in die Region: Wir besuchen bei schweißtreibenden 31°C den Tempelpark in Nara, wandern am Fushimi Inari-Taisha-Schrein durch tausende orangeroter Torii den Berg hinauf, laufen bei Nieselregen durch den Bambuswald in Arashiyama, bestaunen den goldenen Kinkaku-ji Tempel, besuchen die Schlösser in Himeji und Osaka; und erkunden am letzten Tag zuerst das Kyoto Railway Museum und später bei strahlendem Sonnenschein zu Fuß den Imperial Palace, die Innenstadt und die Gegend am Fluss Kamo und blicken zum Schluss dem Sonnenuntergang auf dem Kyoto Tower entgegen. Nach diesen fünf Tagen ist nun auch die Halbzeit unseres Urlaubs erreicht.
Was ich gelernt habe: Kyoto, was soviel wie "Hauptstadt" bedeutet, war bis ins späte 19. Jahrhundert der Sitz des japanischen Kaiserhauses. 1868 zog Kaiser Meiji nach Tokyo ("östliche Hauptstadt") um - nur ein Teil der grundlegenden Veränderungen, die das vormals von der Welt abgeschottete Land unter ihm vollzog; siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Meiji-Zeit.
Was ich wieder machen würde: Osaka besuchen - dafür blieb uns nur ein halber Tag; auf der Hop-on-Hop-off-Tour konnten wir etliche Bezirke entdecken, die lohnenswert zu erlaufen aussahen. Außerdem noch einmal auf den Berg Inari durch die Torii laufen; vielleicht wenn es etwas kühler ist 🙃